"Ein Kreuz findet seinen Weg"
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(© Willi Waxweiler, Wittlich) 

 

Das Projekt geht auf eine Idee des Initiators Erich Schwind aus Bengel /Eifel zurück. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben suchte er eine neue Herausforderung, begann als Autodidakt die Holzschnitzerei und schnitzte schließlich – nebst anderen Werken – die 14 Stationen des Kreuzweges aus massivem Eichenholz. In ihm reifte die Idee, diesen Kreuzweg mit Helfern zu Fuß nach Rom zu tragen, und zwar auf den Spuren des großen Sohnes von Bernkastel-Kues an der Mosel – NIKOLAUS von KUES (Cusanus).
Hierfür waren umfangreiche Überlegungen und Vorbereitungen notwendig, die einen einzelnen überfordert hätten so dass sich der Initiator der Mithilfe verschiedener Behörden und Institutionen versicherte, die tatkräftig mithalfen, die ersten Schwierigkeiten zu meistern.
Die Mitpilger wurden auf verschiedenen Wegen an das Projekt herangeführt, etwa durch Zeitungsberichte, Fernsehen, die Internetseiten über das Projekt oder persönliche Beziehungen und Mund zu Mund Propaganda. Die Pilger kamen aus einem sehr großen Einzugsgebiet: an der Mosel von Koblenz über Pünderich und Bernkastel bis Mehring, aus der Eifel von Bengel über Wittlich, Plein und Hasborn bis nach Bettenfeld und Meerfeld sogar bis Köln, aus dem Hunsrück bis in die Morbacher Gegend, aus dem badischen Städtchen Offenburg und aus Herbolzheim im Breisgau und aus Ulm.

Sie pilgerten die Wegstrecke von insgesamt ca. 1.500 km in sieben Etappen in der Zeit von April 2006 bis April (Ostern) 2007.


Der SWR begleitete die einzelnen Etappen der Pilgerung und hat einen Dokumentarfilm über das Unternehmen produziert.